Pieschen Aktuell – Infos aus erster Hand <-> BLOG Sachsenbad – längerfristiger Austausch

In den letzten Tagen ging es medial wieder hoch her um die Zukunft dess Sachsenbades – Pieschen Aktuell berichtet brandaktuell darüber. Dafür danken wir Hr. Schenk sehr herzlich!

Vom Petitionsantrag haben wohl alle Parteien Wind bekommen. Nun wird laut und schnell, die Meinung herausposaunt!

SPD: pa-16-10-10-spd-sachsenbad-plaene-aufgeben

CDU, FDP, SPD, Grüne, Linke: pa-16-10-11-parteien-streiten-um-sachsenbad-sanierung-und-schwimmhalle-nord

Grüne: pa-16-10-13-gruenen-stadtraetin-bischoffberger-spd-vorschlag-zur-schwimmhalle-nord-auf-toenernen-fuessen

CDU, Grüne: pa-16-10-14-cdu-will-grundsatzentscheidung-zum-sachsenbad-gruene-unterstuetzen-petition

Es bleibt zu hoffen, dass es nach dieser Schnellschussphase doch noch ein koordiniertes Argumentesammeln und – abwägen geben wird. Darum haben wir – und 4000 Bürger – gebeten!

Gern hören, lesen und transportieren wir auch weiterhin „die Stimme“ des Bürgers. Egal ob für oder gegen das Sachsenbad. Schreiben Sie auf unserer Seite Kommentare – zielgerichtet, langlebig, nachhaltig und erwidert!

Ein Gedanke zu „Pieschen Aktuell – Infos aus erster Hand <-> BLOG Sachsenbad – längerfristiger Austausch“

  1. Zwei Fliegen mit einer Klappe?!

    In einem kleinen Nebensatz im Artikel vom 10.10.16 ist zu lesen, dass der Standort Klotzsche (auch ein Denkmal) auf längere Sicht aufgegeben wird. Auch das Sachsenbad dümpelt schon lange ohne Konzept dahin. Statt dessen, soll jetzt ein Neubau ALLE Aufgaben der beiden Bäder ersetzen? Der muss dann aber richtig groß und teuer werden!

    Es steht nicht zur Diskussion, dass im Dresdner Nordwesten Wasserfläche fehlt – sehr schön!
    Es seht nicht zur Diskussion, dass das Sachsenbad Denkmalwert besitzt und erhaltswert ist – sehr schön!
    Es deutet sich ab, dass fast alle Parteien (nur die FDP scheint verschlafen zu haben) sich dem Thema annehmen wollen und eine Standort-/Planungsstudie bzw. ein Konzept für den Umgang mit dem Sachsenbad forcieren wollen – sehr schön!

    Bleibt zu hoffen, dass tiefgründig und unabhängig recherchiert wird!
    – Die Kosten eines Neubaus umfassen weit mehr als das Bauwerk: Grundstück, Erschließung, Unterhalt, usw. Bleibt der Neubau damit wirklich unter den prognostizierten 20 Millionen für die Sanierung des Sachsenbades? 20 Millionen, die über Fördermittel für Denkmalschutz und Soziales kofinanziert werden können. Die Bürgerinitiative weiß wie´s geht und informiert seit Langem darüber. Bei den Unterhaltskosten ist das Sachsenbad mit seinen einnahmeträchtigen Nebenflächen ganz klar auf der Überholspur!
    – Liegt der Bedarf wirklich in einem optimierten, anonymen Neubau (siehe Bühlau), in dem Schulschwimmen, Sportvereine und Wettkämpfe durchgetaktet sind? Freie Zeiten für Bürgerschwimmen und Aquasport sind Nebensache, Verweilen, Ausstausch, medizinische Versorgung gar kein Thema! Im Sachsenbad gibt es mit den vielen Nebenflächen dafür beste bauliche Vorraussetzungen.

    Für mich sind auch zwei Bäder denkbar! Nacheinander realisiert!

    Woher rührt nun die Eile unter den Kommentatoren? 20 Jahre lang ist nichts geschehen – warum sich nun nicht noch ein ganzes Jahr Zeit nehmen für ein Konzept, dass auf sicheren Füßen steht und ALLE Anforderungen berücksichtigt? Dazu müssen Fördergelder beantragt werden. Alles schwergängige Verwaltungsakte – mit Geduld und Beharrlichkeit aber machbar!

    Warum zweifelt man daran, dass ein Badbau aus den 20er Jahren (Funktionalismus!) auch heute wieder als Badbau funktionieren wird? Anders ist es, wenn man eine Produktionsstätte etwas lieblos in kleinteilige Gewerbeflächen umstrukturiert (Alte Mälzerei). Was brauchen wir heute, was es damals noch nicht gab?

    Warum nicht an allen drei Standorten kleine Spielplätze entwickeln? Im Übrigen gibt es direkt vorm Sachsenbad schon einen – früher sogar mit knöcheltiefen Planschbecken!

    Gewerbe und Grünzug sind mir in Pieschen herzlich willkommen! Aber dafür mache ich doch kein Denkmal platt – soviel Gewissen sollte ein Bürger und auch ein Stadtpolitiker haben. Natürlich kann das unliebsame Gebäude auch verkauft werden. Doch ist dieser Verzicht auf ein Stück Geschichte nicht ein Armutszeugnis für eine Stadt, die Kulturhauptstadt 2025 werden möchte?

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