Ein Gedanke zu „Beitrag am 6.10.2016 im MDR Sachsenspiegel“

  1. Mich enttäuscht an dem Beitrag dieser monotone „neutrale“ Tonfall, gefolgt von den Standbildern (1 Sekunde Großformat auf die Hand von Hr. Böhm!). Dorotheas Sprachmelodie (durch die man auch noch so lange Schachtelsätze gut versteht), Heidis Farben und die bewegten Bilder aus Bühlau sind da eindeutig die Höhepunkte des Beitrages!

    Aus Herrn Böhms Beitrag höre ich einen klaren Kontrapunkt:

    1. Das kleine Bad kann „das Problem“ nicht lösen. Das Problem seien die vielen neu hinzugezogenen jungen Familien, die – so muss man vermuten – mehr Wasserfläche benötigen als das Sachsenbad bieten kann. Er sieht das Bad also noch immer als klassisches SCHWIMMbad und nicht als GESUNDHEITSbad.

    Wenn es ihm darum geht den Quotienten m² Wasserfläche pro Einwohner zu verbessern, kommt er mit einem gleichteuren Neubau tatsächlich besser. Stellt sich nur die Frage, ob er damit tatsächlich auf den Bedarf (Kinderschwimmen, Reha, Präventivsport) reagiert….

    2. Die Unterhaltskosten seien hoch. Das ist richtig – genauso wie in jedem anderen Schwimmbad auch. Er behauptet übrigens nicht, dass sie höher als in anderen Bädern seien. Aber der Verweis auf die Nebenflächen als gegensteuernde Einnahmequelle fehlt von seiner Seite eindeutig!

    3. Positiv sehe ich den Hinweis „Die Stadträte wollen eine mögliche Sanierung genau prüfen“. Ich hoffe damit ist nicht nur eine hitzige Stadtratdebatte gemeint, sondern eher eine erneute Bedarf-Kosten-Analyse gefolgt von einem Beschluss, wie mit dem Gebäude umgegangen wird. Die Einladung, dafür Gelder in den nächsten Haushalt einzustellen, hat der Stadtrat ja nun auf dem Tisch! (4018 Online-Stimmen)

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