Pressefund: Streit um Standort für Schwimmhallen-Neubau

 

Das Klotzscher Bad soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Mit einem Detail sind die Anwohner unzufrieden.

 

 

„Das neue Bad im Nordwesten soll 800 bis 900 Quadratmeter Wasserfläche haben. Geplant sind ein Becken mit sechs 25-Meter-Bahnen, ein Mehrzweck- sowie ein Lehrschwimmbecken. Für die Turnvereine, die derzeit in einer Halle am Schwimmkomplex trainieren, werde nach Ersatz gesucht. Es soll ein Neubau errichtet oder eine Schulsporthalle erweitert werden. Allerdings laufe die Standortsuche noch. Ist der gefunden, dauert es noch etwa vier Jahre.

Gerade der Standort sorgte für Debatten. Denn die Stadt überlegt, den Neubau für die Klotzscher Halle nicht im Ortsamtsgebiet, sondern weiter südlich zu errichten. So kämen voraussichtlich auch Gäste aus der Neustadt. Das wäre wirtschaftlicher. „Wir sollten die jetzige Stätte nicht aufgeben, sondern ergänzen“, sagt der Klotzscher Steffen Sickert, der auch für die CDU, die zu dem Termin geladen hatte, im Ortsbeirat sitzt. „Wir sollten uns nur davon verabschieden, wenn es eine adäquate Ersatzfläche gibt – in Klotzsche.“ Dafür erntete Sickert Applaus.“

Den kompletten Artikel aus der SZ vom 09.03.18 gibt es hier zu lesen:
180309_Streit um Standort für Schwimmhallen-Neubau

 

 

 

3 Gedanken zu „Pressefund: Streit um Standort für Schwimmhallen-Neubau“

  1. @Blaufrau: Sie haben vollkommen Recht, was die Verteilung mehrerer Burgerbäde, mit Sport-, Erholungs- und Kommunikationsfunktionen, in den Wohnquartieren betrifft, so wie es auch das Konzept der GRÜNEN vorsieht. Zur Realisierung bedürfte es jedoch Personen und Persönlichkeiten in der Stadtverwaltung, die Visionen und Realitätssinn zugleich haben. Nicht so kleinkarierte Zwerge, wie den derzeitigen Sport- und Finanzbürgermeister.

  2. Nicht vergessen werden sollte der Beitrag von Torsten Schulze (GRÜNE), der statt des einen multifunktionalen Monsterbades mehrere kleine im gesamten Stadtgebiet verteilte Hallen vorschlägt. Diese sind bürgerfreundlicher: kurze Wege, kleinere Dimensionen, spezielle Ausrichtung je nach Bad, größere Vielfalt im Sportangebot, „jeder kennt jeden“. Natürlich kostet das mehr Geld und bedarf einer langfristigen Planung. Doch genau dafür haben wir doch unsere Bäder GmbH, SportBÜRGERmeister und Finanzverwalter. DD hat Geld – gibt es nur ungern aus! Auch das Sachsenbad wäre solch ein kleines, bürgerfreundliches Bad, das für eine Nutzung als Reha- und Gesundheitsbad prädestiniert ist.

    1. Die Standortfrage wird in Zukunft eine immer bedeutendere Rolle spielen. (Siehe DNN 2.11.17 „Wachsende Stadt: Nutzungskonflikte vorprogrammiert. Die Flächen werden knapp-auch Gewerbeflächen)“. Ist es da nicht sinnvoll Vorhandenes zu nutzen, wie z.B.das Sachsenbad? Dresden hatte 2017 100 Mill. Mehreinnahmen an Steuernmitteln, als geplant. Selbst wenn 50 Mill. schon fest gebunden sind, wie berichtet wurde, stehen noch 50 Mill. zur Verfügung. Sollten da nicht 10 Mill. für den sofortigen Sanierungsbeginn des Denkmals eingesetzt werden können? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Doch an diesem Willen fehlt es offensichtlich bei der Mehrheit im Stadtrat! Der Finanzbürgermeister brachte, kurz nach seiner Ernennung, die Bebauung des Ferdinandplatzes mit einem Tech. Rathaus ins Gespräch. Auch dieser Bau ist wichtig, aber hat er nicht noch etwas Zeit? Er kostet wenigsten 2-3 mal soviel wie die Sanierung des Sachsenbades. Dresden benötigt 2 KiTA mehr weil es 450 Kinder mehr geben wird, als prognostiziert. Auch diese Kinder wollen Schwimmen lernen und sich im Wasser tummeln. Das Argument, dass die Betreibung des Sachsenbades zu teuer wird, zieht nicht mehr, denn 1000 qm Nebenfläche, die als Gewerberaum vermietet werden können, entlasten den städtischen Haushalt. 4018 DresdnerInnen haben in der Petition den Wunsch nach der Sanierung des Sachsenbades zum Ausdruck gebracht. Zählt das im Stadtrat gar nicht? Auch ihre Steuern fließen in den Stadthaushalt!!

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